Aktuelle Tarifverhandlungen

Mobiles Arbeiten - Jetzt muss ein Tarifvertrag her!

Mobiles Arbeiten - Jetzt muss ein Tarifvertrag her!

Zuhause statt im Büro Texte schreiben, Tabellen bearbeiten, Dokumente lesen – für viele Kolleg*innen ist das seit März der Alltag. Viele haben sich nicht nur daran gewöhnt, sondern dies als neue Möglichkeit schätzen gelernt. Und sie wollen darauf auch in Zukunft nicht mehr verzichten!

Mobiles Arbeiten bedeutet mehr Flexibilität. Bei weitgehend freier Zeiteinteilung sich den Stau im Berufsverkehr sparen, eventuell auch Familie und Beruf besser unter einen Hut kriegen, um nur einige Vorteile zu nennen. 

Eine tarifierte Regelung ist die Voraussetzung für das Arbeiten außerhalb des NDR. Dass es noch keinen Anspruch auf mobiles Arbeiten gibt, ist nicht mehr zeitgemäß.

Deshalb will ver.di im NDR einen Tarifvertrag!

Andere Sender haben schon Regelungen zu mobiler Arbeit und auch im NDR gibt es längst gute Beispiele: Nach der asbestbedingten Sperrung von Haus 11 im November 2018 konnten bereits viele Lokstedter Kolleg*innen mobil arbeiten. Und schon seit 2003 gibt es „Teleheimarbeit“: ein fest eingerichteter Arbeitsplatz zu Hause, der aber nur von wenigen Kolleg*innen gewünscht war. Denn viele wollen ihre Arbeit nicht dauerhaft außerhalb des NDR erledigen, sondern nur mal gelegentlich, entweder zu Hause oder an einem anderen Ort.

Kein Zwang, Arbeitsschutz muss gewährleistet sein

In dem Tarifvertrag wollen wir aber nicht nur den Anspruch auf mobiles Arbeiten regeln, sondern auch z.B. Regelungen zu Arbeitszeit, Gesundheitsschutz und Datenschutz. Einen Zwang zu mobiler Arbeit darf es nicht geben. Gerade in den Details gibt es etliche Stellschrauben, damit niemand beim mobilen Arbeiten schlechter gestellt ist als am Arbeitsplatz innerhalb des NDR.

Wir arbeiten an einem entsprechenden Text und wollen deshalb wissen, was Euch wichtig ist:

  • Wie sind eure Erfahrungen mit mobiler Arbeit?
  • Was muss verbessert werden?
  • Wie viele Stunden wollt Ihr pro Monat mobil arbeiten?
  • Wie soll euer mobiles Arbeiten in Zukunft aussehen?

Schreibt uns eure Erfahrungen und Wünsche an:

Stephanie Steffen (s.steffen@tagesschau.de)

oder Kai Sönnke (k.soennke@ndr.de)

oder Björn Siebke (bjoern.siebke@verdi.de)