Senderverband NDR

Aufruf zum Warnstreik!

Aufruf zum Warnstreik!

Jetzt kommt's drauf an!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Auszubildenden und Volontärinnen und Volontäre sowie die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Betriebsteilen des NDR

vom 6. November 2019 von 00:00 bis zum 7. November 2019 um 3:00 Uhr zum Warnstreik auf.

Treffpunkte mit Infoveranstaltungen:

  • Lokstedt: Treffpunkt: 10 Uhr Innenhof vor Hs. 14,
  • Rothenbaum: Abfahrt nach Lokstedt 9:15 Haupteingang
  • Hannover: Treffpunkt: 11-15 Uhr kleines Foyer
  • Kiel: Treffpunkt: 11-15 Uhr, Garbesaal, Legienhof, Legienstraße 22, 24103 Kiel
  • Schwerin: Treffpunkt: 11-13 Uhr Foyer

Zur Durchsetzung unserer Tarifforderungen gegenüber dem Norddeutschen Rundfunk NDR:

  • Anhebung der Gehälter um 6%/12 Monate, Mindestanhebung 200,00 €
  • Anhebung der Effektivhonorare im Volumen 6%/12 Monate, mindestens 200 Euro
  • Anhebung der Gehälter für Azubis/Dual Studierende 100 €
  • Wiederinkraftsetzung der Übernahmeregelung für Auszubildende/Dual Studierende aus dem vorhergehenden Tarifabschluss.
  • einheitliche Laufzeiten von Qualifikationsverträgen im Anschluss an die Ausbildung
  • Angleichung des Urlaubs für Azubis von 28 Tagen auf 30 Tage/Jahr
  • Mietkostenzuschuss Azubis

Kontakt: Lars Stubbe 01724118741, lars.stubbe@verdi.de

Jetzt kommt's drauf an!

Wir machen am 6. November in den Anstalten von ARD, ZDF und Deutschlandradio nochmal ganz klar, dass wir eine Lösung im Tarifkonflikt für die rund 40.000 Beschäftigten wollen, die tagein tagaus als Feste und Freie gute Arbeit für gutes Programm leisten.

Es wird endlich Zeit:

  • für ein Ende des Taktierens
  • für ein ordentliches Tarifergebnis im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Seit Juni kämpfen die Kolleginnen und Kollegen für ein Tarifergebnis auf dem Niveau des öffentlichen Dienstes der Länder. Sie wollen sich nicht abkoppeln lassen und streiken, veranstalten Demos und Aktionen in einem bislang beispiellosen Ausmaß.

Unsere Streiks zeigen Wirkung!


So wurden in einem Sondierungsgespräch mit Vertretern der ARD und des Deutschlandradios Lösungswege skizziert, die zu einer Einigung führen könnten. Diese Lösungswege müssen jetzt frei geräumt werden und dafür bauen wir nochmal Druck auf.


Aus Solidarität mit den Landesrundfunkanstalten, in denen am 7. November verhandelt wird - dem SWR, dem BR und dem MDR, aber auch aus Solidarität mit allen anderen, bei denen erst danach wieder verhandelt wird, gilt es jetzt nochmal, Klarheit zu schaffen.


Wir wollen wissen: Hat die ARD verstanden, dass zu einem öffentlich-rechtlichen Auftrag und zu einem zukunftsfähigen Programm auch die Übernahme sozialer Verantwortung gehört? Hat die ARD verstanden, dass der Abschluss des öffentlichen Dienstes der Länder, der über 33 Mo-nate gestreckt acht Prozent mehr Geld in drei Stufen für die Kolleginnen und Kollegen vorsieht, auch für uns ein tragfähiger Kompromiss ist?


Wenn die ARD das verstanden hat, dann können wir JETZT ein Tarifergebnis erreichen.

Und um diesem Verständnis auf die Sprünge zu helfen, geben wir nochmal alles, streiken, informieren und sind laut! Auf der Straße, in den Kantinen, vor den Betrieben!

Jetzt kommt’s drauf an: Macht mit, macht Euch stark, macht uns stark!