Tarife und Vereinbarungen

Streikgründe : zur Erklärung des NDR im Intranet

Streikgründe : zur Erklärung des NDR im Intranet

Der NDR kommentiert die Warnstreiks im Intranet: "... Ver.di begleitet die Gespräche mit vereinzelten Streikmaßnahmen in Lokstedt und Hannover.
Hierzu erklären …: “Es ist bedauerlich, dass ver.di die Tarifverhandlungen im NDR durch Streikmaßnahmen begleitet. Denn wir sind weiterhin gesprächsbereit und gehen nach wie vor davon aus, dass wir uns am Verhandlungstisch einigen werden…. Wir werden die Verhandlungen im NDR am 9. Oktober fortsetzen."


Es wäre auch komisch, wenn ein Arbeitgeber Warnstreiks begrüßt. Nachfolgend ein Auszug aus dem Flugblatt, das wir heute im Betrieb verteilt haben:

*** Darum streiken wir:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ver.di hat heute zu Warnstreiks im NDR aufgerufen.

… festgefahrene Tarifverhandlungen. Die Arbeitgeberseite hat sich seit Monaten nicht bewegt. Die Warnstreiks in Hannover und Hamburg laufen seit dem Vormittag.

 Heute verhandelt ver.di in Berlin ARD-weit über die Zukunft unserer Betriebsrenten. Auch dort kommt es zu Protestaktionen vor dem Verhandlungsgebäude. Die Arbeitgeber-Seite plant bei unserer Altersversorgung unzumutbare Einschnitte und will den Kaufkraftverlust künftig nicht mehr ausgleichen. Morgen gehen beim NDR auch die Verhandlungen über Honorare und Gehälter weiter. Dabei versucht der NDR uns zu erpressen: Um bei den Renten zu sparen, will er uns etwas von den Gehaltssteigerungen abziehen. Das lassen wir uns nicht gefallen!

ver.di fordert weiterhin sichere Betriebsrenten, faire und angemessene Erhöhungen von Honoraren und Gehältern sowie eine Sockel-Erhöhung um 75 Euro im Monat für alle Beschäftigten, damit die Geringverdiener unter den KollegInnen bei den Gehaltserhöhungen ausreichend berücksichtigt werden. ***