ver.di-Freie in einer starken Gewerkschaft

In ver.di gibt's ganz unterschiedliche Berufe, im Unterschied zu Berufsverbänden. Neben freien JournalistInnen sind auch freie CutterInnen, freie Kamerafrauen und Produktionsmitarbeiter (die Grenze verschwimmt eh) Mitglied. Für eine ganze Anzahl dieser Freien hat ver.di Rechte in Tarifverträgen vereinbart: Mindestvergütungen, Urheberrecht,  Urlaub, Zahlungen bei Krankheit und Schwangerschaft.

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aktuell:  Zu der Diskussion über Bestandsschutz für Freie:

Tarifvertrag für befristete Programmmitarbeit: Mitglieder stimmen ab

In den lang andauernden Tarifverhandlungen zum Tarifvertrag für befristete Programmmitarbeit liegt jetzt ein Angebot des NDR vor, über das die Mitglieder abstimmen müssen. Kern der Verhandlungen ist der seit 2008 ausgesetzte Bestandschutz, der dem NDR die Beendigung von Freien mit über 25 Jahren Tätigkeit oder im Alter von 55 Jahren mit 15 Jahren Tätigkeit unter diesem TV, nur noch aus wichtigen Gründen (§626 BGB) erlaubte. ver.di im NDR hatte dafür einen gleichwertigen Ersatz, zum Beispiel in Form von drei Alternativbeschäftigungen, gefordert. Das Angebot des NDR sieht jedoch nur befristete Rahmenverträge mit einem Mindestvolumen von 35% der Jahreseinkommensdurchschnitts der letzten fünf Jahre. Jetzt sind die Mitglieder gefragt: sie erhalten detailliertere Informationen und eine ausführliche Bewertung und können über das vorliegende Angebot abstimmen. Weitere Infos über den Fachbereich Medien, Kunst, Industrie Hamburg (lars.stubbe@verdi.de).

 Wer es genau wissen will: Hier die Hintergründe, der Text, um den es geht, und die Geschichte der Tarifverhandlung.

 

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News und Infos für Freie im NDR

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